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Kreisoberliga Dieburg/Odenwald  -  28. Spieltag

Mittwoch, 11.05.2016:

 

SC Hassia Dieburg  -  Spielvereinigung                                                             1:2 (0:0)

   

Einen großen Schritt zum Klassenerhalt machte die SpVgg am Mittwochabend im Derby bei SC Hassia Dieburg. In einer intensiven Begegnung auf Augenhöhe avancierte einmal mehr Marco Toch zum Matchwinner, der beim 1:2 (0:0)-Auswärtssieg an beiden Toren maßgeblich beteiligt war.
Die SpVgg kam mit viel Rückenwind aus dem Kantersieg gegen FSV Erbach zum Nachbarschaftsduell. An ihrer erfolgreichen Taktik hielt sie auch gegen die favorisierten Dieburger fest: Trainer Michael Knuth bot wieder eine Dreierkette mit Abwehrchef Muharrem Türkgülsün auf, der auf seinen Ex-Verein traf. Das Vierermittelfeld um Engin Can, Lucas Soares auf der Zehn, und die Doppelspitze mit Benjamin Döring und Marius Galinski zeugten von einer offensiven Grundausrichtung, mit der man den Gegner schon früh attackieren wollte. Als die Zuschauer gerade Platz genommen hatten, hielt die SpVgg zum ersten Mal die Luft an, da ein verunglückter Rückpass durch André Jung gerade noch geklärt werden konnte. Die 1. Mannschaft fand dennoch gut ins Spiel. Zwar hatte SC Hassia Dieburg mehr Ballbesitz, das engmaschige Mittelfeld des ganz in blau gekleideten Gasts verstand es aber, durch aggressive Zweikampfführung die Angriffe der Gastgeber zumeist schon im Ansatz zu unterbinden. Da die Heimelf über die Mitte kaum zu gefährlichen Aktionen kam, versuchte sie es teils mit hohen Bällen auf ihre Stürmer. Gegen den souveränen Muharrem Türkgülsün erwies sich diese Methode aber als unwirksam; er entschärfte diese durch sichere Kopfballrückgaben zu André Jung ein ums andere Mal. Nur einmal wurde es im ersten Drittel wirklich gefährlich, nachdem ein schneller Diagonalball einen Gegner in aussichtsreiche Position brachte, dessen Lattenkracher das Tor jedoch knapp verfehlte. Die SpVgg indes suchte ihr Heil selbst in der Offensive und kam in den ersten zwanzig Minuten immerhin zu zwei gefährlichen Aktionen: Lucas Soares verpasste nach Flanke von Bruno Silva nur knapp und Marius Galinski wurde nach feiner Kombination im Sechzehner blank gespielt, verzog aber deutlich. Nach ungefähr einer halben Stunde musste die 1. Mannschaft dem hohen Laufaufwand und den hart geführten Zweikämpfen - viel spielte sich im Mittelfeld ab - etwas Tribut zollen, sodass SC Hassia Dieburg nun flüssiger kombinierte und vor allem über Groß-Umstadts rechte Seite vermehrt zu Flanken kam. So strich ein Kopfball nur haarscharf am Gehäuse der SpVgg vorbei.
In der Halbzeitpause reagierte Trainer Michael Knuth, zog den starken Sechser Paul Landenberger zurück auf die Position von Marcel Sekyra, und wechselte für diesen Marco Toch ein, der im Sturmzentrum mit seiner Erfahrung für das letzte Quäntchen sorgen sollte. Im zweiten Durchgang legte die SpVgg ihren Respekt vor SC Hassia Dieburg völlig ab, nachdem sie bereits in der ersten Hälfte mutig gespielt hatte. Einen ersten Warnschuss gab Benjamin Döring ab. Nach Ballgewinnen im Mittelfeld etwa durch Felix Hartmann ergaben sich sogar einige Überzahlsituationen, die zunächst jedoch nicht konsequent ausgespielt wurden. Es zeigte sich aber schon nach wenigen Minuten, dass Marco Toch die an ihn gestellten Anforderungen erfüllen könnte. An seiner Seite kam nun auch der flinke Marius Galinski immer besser ins Spiel. Auf der anderen Seite wurde aber auch SC Hassia Dieburg entschlossener. Mit zunehmender Spieldauer entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Groß-Umstadt Keeper André Jung rückte nun mehr und mehr in den Fokus: Die Flanken der Heimmannschaft pflückte er souverän herunter und auch mit Distanzschüssen konnten sie ihn nicht überwinden, wobei André Jung einige ganz starke Paraden zeigte. Als eine Dieburger Führung nicht mehr unverdient gewesen wäre, schlug die SpVgg zu: In der 66. Minute fand Felix Hartmann eine Lücke und passte auf Marco Toch, der aus etwa vierzehn Metern nicht lange fackelte und den Ball aus relativ spitzem Winkel ins kurze Eck drosch. Die 0:1-Führung hielt man einige Zeit, doch SC Hassia Dieburg steigerte nun nochmals das Tempo und drängte auf den Ausgleich. Die variablen Angriffe sowohl durch das Zentrum als auch über die Außen stellten die 1. Mannschaft vor eine schwierige Prüfung, die sie bis zur 80. Minute exzellent meisterte. Dann aber wurde ein Ball aus dem Mittelfeld durch die Schnittstelle hindurch gesteckt und ein Angreifer schob frei vor André Jung ein. Der Ausgleich war jedoch kaum zu verhindern und führte keineswegs dazu, dass die SpVgg-Spieler den Kopf in den Sand steckten. Vielmehr war man um eine schnelle Antwort bemüht, die Marco Toch fast im Gegenzug gelungen wäre: Wieder schloss er unmittelbar nach Ballannahme ab, traf die Kugel diesmal jedoch nicht voll. Die SpVgg witterte nun noch einmal Morgenluft und brannte auf den Siegtreffer. Einen Schuss von Engin Can blockte der Torhüter nur ab, Marco Toch stocherte nach und Marius Galinski stand goldrichtig: Er hatte keine Mühe ins leere Tor zu treffen und den mitgereisten Anhang ein zweites Mal in Ekstase zu versetzen - 1:2 ! Nun hätte die Heimelf noch eine üppige Nachspielzeit zur Verfügung gehabt, um nochmals zurückzuschlagen. Doch ihre wütenden Versuche scheiterten immer wieder an einer Groß-Umstädter Grätsche oder dem aufmerksamen André Jung. Jeder folgte dem Beispiel von Kapitän Jens Reinhardt, der sich aufopferungsvoll in jeden Ball warf. Als schlussendlich nach einem Befreiungsschlag von Felix Hartmann der Abpfiff ertönte, machte sich Jubel breit: Mit absolutem Willen und taktischer Finesse war der SpVgg tatsächlich ein Dreier bei einem starken Gegner gelungen, der womöglich schon eine Vorentscheidung im Abstiegskampf bedeutet.
 
SpVgg-Spieler des Spiels:
Marco Toch
Er kam zwar erst in der zweiten Spielhälfte in die Partie, doch hier zeigte er sich äußerst gefährlich. Neben einem Tor und einer Torvorlage forderte er die gegnerische Abwehr noch desöfteren und war somit ein Garant für die wichtigen drei Punkte.
 
Es spielten: André Jung, Muharrem Türkgülsün,
Marcel Sekyra, Jens Reinhardt, Paul Landenberger, Felix Hartmann, Bruno Silva, Engin Can, Lucas Soares, Benjamin Döring, Marius Galinski, Marco Toch, Marco Becker, Nils Allmann, Fritz Landenberger und Ricardo da Silva Leao. .

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